Wirtschaftskrise
Von
einer Wirtschaftskrise spricht man, wenn über einen längere Zeitraum
hinweg es im Bezug auf das Wirtschaftswachstum negative Ergebnisse gibt,
und zwar in gleich mehreren Bereichen, wie dem Preisniveau, der Beschäftigung
und im Bezug auf die Kapitalströme. Eine Wirtschaftskrise ist meist
nur auf ein Land begrenzt. Meist werden in eine Wirtschaftskrise aber
auch die Länder involviert, mit denen das Land, in dem gerade die Wirtschaft
„am Boden liegt“, eine intensive Handelsbeziehung betreibt, so dass
sich die Wirtschaftkrise eines Landes schnell auf ein anderes Land ausweiten
kann, was dann letztlich so große Kreise ziehen kann, dass es das Ganze
in eine Weltwirtschaftskrise mündet, wie in den 1930er Jahren, die wesentlich
durch den Börsencrash am 24. Oktober 1929 ausgelöst wurde. Im Rahmen
einer Wirtschaftskrise gibt es Gewinner und Verlierer. Durch den Krisenablauf
kommt es nämlich zu einer Umverteilung im Bezug auf Einkommen und Vermögen.
Aus der Sicht der Kapitaleigner sind Wirtschaftskrisen dabei nicht immer
nur negativ zu bewerten, während die ärmeren Bevölkerungsschichten es
bei einer Wirtschaftskrise am schwersten haben. Diese bezahlen die Krise
meist mit dem Verlust ihres Jobs. Dabei erzeugt eine Wirtschaftskrise
letztlich meist in Folge des Reformdrucks auch einen Umbau einer Volkswirtschaft.
Seitens der Regierung werden nämlich im Rahmen einer Wirtschaftskrise
eine Reihe von Umstrukturierungen in die Wege geleitet.