Wertpapiere

Wertpapiere sind Urkunden, die ein Recht, eine Beteiligung an einem Unternehmen oder eine Forderung verbriefen. Wertpapiere dienen letztlich dazu, um das Recht an dem Besitz sichtbar und geltend zu machen. Als Wertpapiere gelten Anteilsscheine, Aktien und Anleihen, Pfandbriefe und Optionsscheine, Schuldverschreibungen, Genussscheine, Zertifikate und Schecks, wie auch Wechsel und sogar auch Briefmarken. Heute sind Wertpapiere nicht mehr untrennbar mit einer Urkunde verbunden. Heute werden, wenn Wertpapiere gekauft werden, diese nicht mehr in Papierform ausgegeben, sondern nur noch im meist online geführten Depot auf der Habenseite in ihrem Nennwert aufgeführt.

Früher hingegen wurden so viele Anteilsscheine, die auch wirklich gekauft wurden, deren Besitzern in Papierform ausgehändigt oder aber eine Besitzurkunde – wie es sie auch heute noch gibt - auf der die Anzahl der erworbenen Wertpapiere vermerkt war. Wertpapiere werden an der Börse gehandelt. Im deutschen Börsenhandel wurden Wertpapiere früher über eine sechsstellige Kennnummer, die WKN, die Wertpapierkennnummer klassifiziert. Ersetzt wurde diese mit Wirkung zum 22. April 2003 durch die International Securities Identification Number (ISIN). Hierbei handelt es sich um eine zwölfstellige Zahlen-Buchstaben-Kombination. Diese setzt sich zusammen aus dem Ländercode und der Nationalen Kennnummer, sowie einer Prüfziffer. Der wichtigste deutsche Handelsplatz für Wertpapiere ist die Wertpapierbörse in Frankfurt am Main. Weitere wichtige befinden sich in New York und London.