Fonds

Bei Fonds unterscheidet man zwischen Investmentfonds, die eine Geldsammelstelle für Kapitalanleger darstellen, sowie Rentenfonds; die auch Investmentfonds sind, allerdings in festverzinslicher Form. Des Weiteren gehören zu den Investmentfonds die Aktienfonds, die Altersvorsorge-Fonds und die Dachfonds, die Ethik- und die Garantiefonds, aber auch die Hedgefonds und die Geldmarktfonds, die Laufzeitfonds und die Mischfonds. Insgesamt handelt es sich hierbei um so genannte offene Fonds. Dann gibt es noch die Staatsfonds und die geschlossenen Fonds, wie zum Beispiel Schifffonds oder geschlossene Immobilienfonds.

Diese Art von Fonds investieren immer in ein bestimmtes Objekt, bzw. Projekt, wie ein Schiff oder ein Gebäude. Allgemein werden Fonds bei Banken oder Finanzvertrieben erworben oder aber an der Börse oder im Direktkauf bei einer Investmentgesellschaft oder über freie Fondsvermittler, sowie im Falle von Staatsfonds beim Staat selbst. Während in offene Fonds jeder Anleger so viel Geld einzahlen möchte wie er will und das über einen bestimmten Zeitraum hinweg, kann in geschlossene Fonds meist von den Anlegern nicht nur immer ein bestimmter Betrag eingezahlt werden, sondern auch nur über einen gewissen Zeitraum hinweg. Wurde das Fondsvermögen erreicht oder aber ist der Emissionszeitraum vorbei, so wird der Fonds geschlossen. Interessiert man sich für einen Fonds, so darf man nicht nur die Rendite im Auge haben, sondern sollte auch sein Augenmerk auf die Höhe des Ausgabeaufschlags und der Abgeltungssteuer richten, sowie die anderen Gebühren, wie die Transaktionskosten.