Devisen
Als
Devisen bezeichnet man ausländische Zahlungsmittel. Selbst von Regierungen
werden Devisen als Wertspeicher genutzt. Devisen sind dabei wie auch
andere Wertanlagen gewissen konjunkturellen Schwankungen unterworfen.
Bei Devisengeschäften gehen Anleger also ein Risiko ein. Devisen werden
von den Devisenhändler (auch Trader genannt) handeln im Monat in der
Regel nur an 10 bis 20 Tagen mit Devisen. Denn ein Handel mit Devisen
wird nur dann getätigt, wenn sich aufgrund der Analyseinstrumente, die
ein Trader anwendet, ein ganz eindeutiger Trend zu erkennen ist.
Jedoch handelt ein Trader auf Wunsch von einem einzelnen Anleger auch
nach dessen Gefühl. Meist aber verlassen sich die Anleger auf das Gefühl
der Devisenhändler. An unsicheren Tagen wird der Handel mit Devisen
in der Regel ausgesetzt. Somit soll das Risiko eines Verlustes vermieden
werden.
Im Rahmen des Handel selbst beobachtet der Trader zunächst im Sekundentakt
die sich im zehntausendstel Stellenbereich ändernden Kurse bevor er
einen Verkauf oder Kauf von Devisen tätigt. Die vierte Stelle hinter
dem Komma bei den Devisen wird im Fachjargon im Übrigen “pip„ genannt.
Im Handel mit Devisen hat eine Bank im Übrigen nur für wenige Stunden
ein erhöhtes Risiko, denn meist werde Devisen binnen kurzer Zeit wieder
verkauft. Ziel ist es den Gewinn für eine Kunden, der in Devisen investiert
hat, zu maximieren.